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    Orthopädie

    Arthrose – Ursachen, Diagnose & Therapie

    Medizinisch geprüft

    Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung und betrifft vor allem ältere Menschen. Der fortschreitende Knorpelverschleiß führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Frühzeitige ärztliche Behandlung kann den Verlauf positiv beeinflussen.

    Steckbrief

    Fachgebiet

    Orthopädie / Rheumatologie

    Häufigkeit

    Ca. 5 Mio. Betroffene in DE

    ICD-10

    M15–M19

    Häufigstes Gelenk

    Knie- und Hüftgelenk

    Behandelbar

    Symptomlinderung, Verlangsamung

    Erstdiagnostik

    Hausarzt / Orthopäde

    Was ist Arthrose?

    Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel fortschreitend abgebaut wird. Im Verlauf können auch Knochen, Gelenkkapsel und umliegendes Gewebe betroffen sein.

    Definition

    Chronischer Verschleiß des Gelenkknorpels mit zunehmender Gelenkverformung, Schmerzen und Funktionsverlust.

    Stadien

    Die Arthrose verläuft in Stadien: von leichter Knorpelerweichung über Knorpelausdünnung bis zum vollständigen Knorpelverlust mit Knochen-auf-Knochen-Reibung.

    Abgrenzung

    Arthrose (Gelenkverschleiß) unterscheidet sich von Arthritis (Gelenkentzündung), obwohl beide Schmerzen verursachen und gleichzeitig auftreten können.

    Ursachen im Überblick

    Die Ursachen sind vielfältig. Man unterscheidet primäre (altersbedingte) und sekundäre (durch Vorschäden bedingte) Arthrose.

    Altersbedingter Verschleiß

    Mit zunehmendem Alter nimmt die Regenerationsfähigkeit des Knorpels ab. Ab dem 65. Lebensjahr sind über 50 % betroffen.

    Fehlbelastung & Übergewicht

    Übergewicht erhöht die Belastung der Gelenke erheblich. Fehlstellungen wie X- oder O-Beine fördern einseitigen Verschleiß.

    Verletzungen & Vorschäden

    Knochenbrüche, Bänderrisse oder Meniskusschäden können eine sekundäre Arthrose nach Jahren begünstigen.

    Wann zum Arzt?

    • Plötzliche starke Gelenkschwellung mit Rötung und Überwärmung kann auf eine Gelenkinfektion hindeuten – sofort zum Arzt.
    • Nehmen Sie Schmerzmittel nicht dauerhaft ohne ärztliche Begleitung ein, da Nebenwirkungen auftreten können.
    • Bei zunehmender Bewegungseinschränkung sollten Sie frühzeitig einen Arzt aufsuchen, um den Verlauf zu verlangsamen.
    • Wundermittel und nicht zugelassene Nahrungsergänzungsmittel können unwirksam oder schädlich sein – fragen Sie Ihren Arzt.
    Medizinisch geprüft

    Geprüft von Docto24 Ärzteteam · Letzte Aktualisierung: 16.5.2026

    Dieser Artikel wurde von approbierten Ärzten auf medizinische Richtigkeit überprüft.

    Häufig gestellte Fragen

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    Medizinischer Hinweis

    Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ein Therapieerfolg kann nicht garantiert werden.