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    Saisonale Gesundheit

    Fieber – wann sollten Sie zum Arzt?

    Medizinisch geprüft

    Fieber ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Doch ab einer bestimmten Höhe oder Dauer ist ärztlicher Rat wichtig. Per Videosprechstunde kann ein Arzt Ihr Fieber einordnen und die richtige Behandlung empfehlen.

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    Ab wann spricht man von Fieber?

    Die normale Körpertemperatur liegt zwischen 36,0 und 37,4 °C. Fieber wird in verschiedene Stufen eingeteilt.

    Erhöhte Temperatur (37,5–38,0 °C)

    Leicht erhöhte Werte sind oft eine normale Reaktion auf Anstrengung, Stress oder leichte Infekte und erfordern in der Regel keine Behandlung.

    Fieber (38,1–39,0 °C)

    Fieber zeigt an, dass der Körper aktiv gegen eine Infektion kämpft. Bei sonst gesunden Erwachsenen ist eine Behandlung nicht immer notwendig, aber eine Beobachtung sinnvoll.

    Hohes Fieber (über 39,0 °C)

    Hohes Fieber ist belastend und sollte ärztlich beurteilt werden – besonders wenn es plötzlich auftritt, länger als 3 Tage anhält oder mit starken Begleitbeschwerden einhergeht.

    Wann ist ärztliche Hilfe notwendig?

    Bestimmte Konstellationen erfordern eine zeitnahe ärztliche Beurteilung.

    Fieber über 39,5 °C

    Sehr hohes Fieber belastet den Kreislauf stark und sollte ärztlich beurteilt werden. Der Arzt kann fiebersenkende Maßnahmen empfehlen und die Ursache abklären.

    Fieber länger als 3 Tage

    Wenn Fieber trotz Maßnahmen länger als 3 Tage anhält, können ernstere Ursachen vorliegen, die ärztlich abgeklärt werden sollten.

    Begleitsymptome

    Fieber mit Nackensteifigkeit, starken Kopfschmerzen, Hautausschlag, Atemnot oder Verwirrtheit erfordert sofortige ärztliche Hilfe – hier kann eine schwere Infektion vorliegen.

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    Tipps & Empfehlungen

    Fieber richtig messen

    Rektale Messung ist am genauesten. Ohrthermometer sind eine praktische Alternative. Axillare Messung (unter dem Arm) kann bis zu 0,5 °C zu niedrig anzeigen.

    Wadenwickel

    Bei Fieber über 39 °C können lauwarme (nicht kalte!) Wadenwickel die Temperatur senken. Bei Schüttelfrost oder kalten Extremitäten nicht anwenden.

    Ausreichend trinken

    Fieber erhöht den Flüssigkeitsverlust. Pro Grad über 37 °C ca. 0,5 Liter zusätzlich trinken.

    Wichtige Warnsignale

    Fieber mit Nackensteifigkeit, Bewusstseinstrübung oder petechialen Blutungen (kleine rote Punkte auf der Haut) – sofort Notruf (112) wählen! Verdacht auf Meningitis.

    Bei Säuglingen unter 3 Monaten ist jedes Fieber ein Notfall – sofort den Kinderarzt oder die Notaufnahme aufsuchen.

    Fieber über 41 °C ist lebensbedrohlich und erfordert sofortige notfallmedizinische Versorgung.

    Medizinisch geprüft

    Geprüft von Docto24 Ärzteteam · Letzte Aktualisierung: 1.7.2026

    Dieser Artikel wurde von approbierten Ärzten auf medizinische Richtigkeit überprüft.

    Häufig gestellte Fragen

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    Medizinischer Hinweis

    Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an einen Arzt. Die Entscheidung über eine Behandlung trifft der behandelnde Arzt nach individueller Beurteilung.

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